Laut Psychologie:
Auf diese 9 Minuten mit deinem Kind kommt es jeden Tag an! Klingt fast albern, schließlich besteht eine Eltern-Kind-Beziehung doch wohl aus mehr als nur neun Minuten. Und doch ergibt diese Erkenntnis Sinn: Es gibt jeden Tag Schlüsselmomente, auf die es ganz besonders ankommt.
Aufstehen. Frühstück. Ab zur Kita. Abholen. Spielplatz. Hobbys. Abendbrot. Ab ins Bett. Manchmal habe ich im Alltag das Gefühl, dass die wirklich bewussten Momente mit meinen Kindern ein bisschen zu kurz kommen. Geht euch das auch so?
Natürlich kommt es in einer Eltern-Kind-Beziehung nicht ausschließlich auf neun konkrete Minuten innerhalb von 24 Stunden an. Jedoch konnte der amerikanische Neurowissenschaftler und Psychologe Dr. Jeff Panksepp, der sich zeitlebens auf die Erforschung von Emotionen konzentriert hat, feststellen, welche Momente besonders stärkend für das Vertrauen und die Verbindung zwischen Mama, Papa und Kind sein können.
Die wichtigsten 9 Minuten für Kinder:
Entdeckt habe ich diesen spannenden Ansatz in einem Reel. Eine Mama postete es auf ihrem Instagram-Kanal und es hat mich direkt angesprungen. In diesem Video erklärt sie: "Laut Wissenschaft gibt es neun Minuten am Tag, die auf Kinder den größten emotionalen Einfluss haben". Sie besinnt sich auf den Wissenschaftler Panksepp und dröselt die Minuten folglich auf:
✔️die drei Minuten nach dem Aufwachen am Morgen
✔️die drei Minuten nach der Kita/Schule
✔️die drei Minuten vor dem Schlafen
Und warum genau diese drei Mal drei Minuten?
Es handelt sich hierbei um Übergänge, in denen Kinder oftmals besonders emotional sind.
Morgens, wenn sie noch müde sind, vielleicht einen Albtraum hatten, noch nicht ganz in der Welt angekommen sind. Und erstmal nur kuscheln wollen.
Nach der Kita, wenn alles mal wieder unendlich anstrengend war und sich der kleine Mensch über Stunden "vorbildlich" zusammengerissen hat. Ja, dann poltern schon mal eine ganze Menge Gefühle auf einmal heraus.
Und am Abend, wenn Kinder zur Ruhe kommen, wollen sie nicht selten nochmal den kompletten Tag auf ihre Art und Weise reflektieren, ja manchmal fast schon philosophische Fragen stellen und vor allem ganz ganz viel Geborgenheit suchen.
In genau diesen Momenten – beim Aufwachen, Abholen und Einschlafen – sind wir Eltern gefragt. Natürlich nicht nur, aber vor allem. Hört euren Kindern zu, wenn sie morgens von ihren Träumen erzählen, mittags von ihren Kita-Sorgen und abends von ihren Abenteuern. Widmet ihnen die volle Aufmerksamkeit, wenn sie aus der Kita auf euch zustürmen. Legt das Handy beiseite, haltet den Blickkontakt, drückt sie ganz fest an euch und sagt ihnen, wie sehr ihr sie liebt. Denn das können Kinder nicht oft genug hören. 🥰
Wie räume ich richtig auf?
In puncto Ordnung musst Du Deinen eigenen Rhythmus finden, damit Dir das Aufräumen ohne Frust von der Hand geht und es Dir gelingt, auch langfristig Ordnung zu halten.
✔️Atmosphäre: Das A und O für produktives Aufräumen ist eine motivierende Atmosphäre. Diese schaffst Du Dir, indem Du die Tageszeit wählst, zu der Du am meisten Energie hast oder Dir peppige Musik anmachst.
✔️Stück für Stück: Chaos, das sich über Tage, Wochen, ja vielleicht Monate und Jahre angesammelt hat, wirst Du nicht innerhalb weniger Stunden bereinigen können. Nimm Dir kritische Bereiche nacheinander vor, lass Dir Zeit und arbeite Dich Stück für Stück voran.
✔️Regelmäßigkeit: Um zu verhindern, dass Du in einigen Wochen wieder bei Null anfangen musst, ist eine gewisse Regelmäßigkeit der Schlüssel. Am besten legst Du einen Tag fest, an dem Du Deine Wohnung einer Grundreinigung unterziehst, um Müll rauszubringen, zu waschen und aufzuräumen.
✔️Kleine Handgriffe: Getreu dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" solltest Du stets versuchen, kleinere Chaosherde sofort anzugehen. ✔️Verstaue die anprobierten Klamotten noch am selben Tag wieder im Schrank, wasche das Geschirr spätestens am Abend ab und wischen Kaffeeflecken gleich weg. Was Du nicht sofort machst, türmt sich immer weiter auf.
✔️❗Haufenprinzip: Manchmal kann es aber auch helfen, wenn Du beim Aufräumen nach dem Haufenprinzip verfährst. Werfe alles, was Du nicht sofort wegräumst, auf einen Haufen, um es zu gegebener Zeit zu sortieren. So weißt Du immer, wo das Chaos ist, und verteilst es nicht überall in Deiner Wohnung.
✔️Aussortieren: Miste Deine Habseligkeiten in regelmäßigen Abständen aus und optimiere dabei Deine Ordnungssysteme. Sorgen dafür, dass alles, was Du besitzt, einen festen Platz hat, an dem es nicht stört und an dem Du es nach dem Gebrauch zurücklegst.
Fit statt müde...
Dein 5-Schritte-Plan für mehr Energie im Frühling:
Du streckst dich morgens ausgiebig und wunderst dich, warum du immer so müde bist, obwohl der Frühling schon vor der Tür steht? Das Phänomen, das dich daran hindert, den Frühlingsanfang in vollen Zügen zu genießen, nennt sich Frühjahrsmüdigkeit.
Aber keine Sorge, ich zeige dir, wie du sie überwinden und die frische Jahreszeit mit neuer Energie begrüßen kannst.
✔️1. Tageslicht tanken
Es ist kein Zufall, dass du dich an sonnigen Tagen oft besser fühlst. Dein Körper produziert aus dem Tageslicht Vitamin D und schüttet das Glückshormon Serotonin aus, beides echte Stimmungsaufheller. Also raus mit dir, wenn die Sonne lockt! Nutze die frühen Morgenstunden für einen Spaziergang und lass das Tageslicht wie ein natürliches Tonikum wirken.
✔️2. Früh schlafen gehen
Allzu oft ziehen wir die Abendstunden unnötig in die Länge. Höre auf deine innere Uhr und gönne dir eine Pause, wenn du müde wirst. Ein früheres Zubettgehen kann helfen, den natürlichen Tagesrhythmus einzuhalten und tagsüber wacher und aktiver zu sein.
✔️3. Ausreichend Bewegung
Bewegung ist der natürliche Feind der Müdigkeit. Ob Radfahren, Joggen oder ein gemütlicher Spaziergang – die frische Luft fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an.
✔️4. Wechselduschen
Eine belebende Wechseldusche am Morgen weckt die Lebensgeister. Beginne mit warmem Wasser und beende es mit kaltem Wasser. Dieser Wechsel fördert die Durchblutung und kann wie ein Energieschub für den Start in den Tag wirken.
✔️5. Gesunde Ernährung
Zum Schluss noch ein Wort zur ausgewogenen Ernährung. Mit reichlich Vitaminen aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt du deinen Körper im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Eine nährstoffreiche Ernährung ist dein Verbündeter für mehr Vitalität und Wohlbefinden.
"Mental Load"
...und wie Mütter damit umgehen
Fühlst du dich ständig geistig belastet? Oder klingt "Mental Load" für dich wie ein Fremdwort? In folgenden Artikel erfährst du, was dieses Phänomen bedeutet und wie Mütter erfolgreich damit umgehen. 🧠
Für den Kindergarten musst Du noch Wechselwäsche bereitlegen, die Windeln sind auch leer, der Müll müsste mal rausgebracht werden, doch jetzt musst Du erst einmal das Essen für die Kinder vorbereiten. Wann war nochmal die Abgabefrist auf der Arbeit? Willkommen im Gedankenkarussell.
❗Täglich hast Du jede Menge Aufgaben, die Du erledigen und Dinge, an die Du denken musst, um Deinen Alltag mit Kindern zu bewältigen. Diese psychische Belastung nennt man auch Mental Load.
❗Meist sind es in einer Familie die Mütter, bei denen automatisch die unsichtbaren Planungsaufgaben liegen. Sie wissen, was zu tun ist, sind von Geburt des Kindes darauf sozialisiert, für die Familie Verantwortung zu übernehmen. Sie sind so erzogen worden, haben es selbst von den eigenen Eltern vorgelebt bekommen.
❗Natürlich gibt es auch Väter, die Mental Load mit sich herumtragen. Doch in vielen Familien ist die Betreuungssituation eine ähnliche: Die Mutter übernimmt den Großteil der Care-Arbeit - Statistiken zufolge 88 Prozent - während der Vater der Erwerbsarbeit nachgeht. Dass 72 Prozent der Frauen zudem die Hausarbeit erledigen und viele ja auch arbeiten gehen, macht das Ganze nicht einfacher.
❗Die Folgen: Mütter fühlen sich häufig ausgelaugt, verspüren den typischen Mom Guilt, haben Schlafstörungen, sind gereizt, bekommen Migräne und weitere gesundheitliche Probleme bis hin zum Burnout.
Was Du gegen den Mental Load tun kannst
In vielen Familien ist Mental Load ein echtes Streitthema. Wichtig ist es, offen über die Probleme der psychischen Last zu reden.
✔️Um Euch einen Überblick zu verschaffen, wie die Aufgaben in der Familie verteilt sind, solltet Ihr den Mental Load Test durchführen. Daran seht Ihr, wer was übernimmt und wie viel Du als Mutter tatsächlich zu erledigen und zu bedenken hast - das wird nämlich häufig von Deinem Partner unterschätzt.
✔️Gemeinsam überlegt Ihr dann, wie Ihr den Mental Load ausgewogener verteilen könnt. Dein Partner sollte ganze Aufgabenbereiche - wie zum Beispiel das Thema Kindergarten - übernehmen, sodass Du nicht Aufgaben verteilen, sondern gar nicht mehr darüber nachdenken musst, was in diesem Gebiet zu tun ist.
✔️Es braucht Zeit, um alteingesessene Muster zu überwinden. Lass Deinen Partner seine neuen Aufgabengebiete so erfüllen, wie er es für richtig hält - auch wenn Du es anders machen würdest. Lerne abzugeben, denn nur so kannst Du Last von Deinen Schultern nehmen.
✔️Mache zudem Abstriche bei Deinen eigenen Ansprüchen. Natürlich ist es schön, wenn das Haus immer glänzt - muss es mit kleinen Kindern aber nicht. Schafft gemeinsam eine Grundordnung, aber lasst auch mal Fünfe gerade sein, wenn nicht alles picobello aufgeräumt ist.
✔️Such Dir weitere Unterstützung im Alltag. Binde, wenn möglich, die Großeltern mit ein, um die Kinder zu betreuen, damit Du in Ruhe anderen Dingen nachgehen und - ganz wichtig - auch mal Zeit für Dich genießen kannst. Du brauchst Ruhepausen, um dem Mental Load überhaupt gerecht werden zu können.
Psychologie:
Experten setzen auf die 10-10-10-Methode*
Manche Entscheidungen fallen einem deutlich schwerer als andere. Mit dieser Methode bist du auf der sicheren Seite!
So funktioniert die 10-10-10-Methode
Die Methode verfolgt vor allem das Ziel, Auswirkungen von Entscheidungen kurz-, mittel- und langfristig zu betrachten. Konkret bedeutet das, dass du dir vor einer Entscheidung folgende Fragen stellen solltest:
Welche Auswirkungen hat es in 10 Minuten, wenn ich mich für XY entscheide?
Welche Auswirkungen hat es in 10 Monaten, wenn ich mich für XY entscheide?
Und welche Auswirkungen hat es in 10 Jahren, wenn ich mich für XY entscheide?
Im nächsten Schritt solltest du dann auch den umgekehrten Schluss durchspielen:
Welche Auswirkungen hat es in 10 Minuten, wenn ich mich NICHT für XY entscheide?
Welche Auswirkungen hat es in 10 Monaten, wenn ich mich NICHT für XY entscheide?
Und welche Auswirkungen hat es in 10 Jahren, wenn ich mich NICHT für XY entscheide?
Die 10-10-10-Methode wird auch als Zeitreisemethode bezeichnet
In Gedanken spielst du also alle möglichen Konsequenzen deiner Entscheidung durch, daher wird die Methode auch gerne als Zeitreisemethode bezeichnet. Wichtig ist, dass du dabei nüchtern, sachlich und realistisch bleibst und dich nicht von Emotionen leiten lässt.
Am besten funktioniert die Methode außerdem, wenn du eine möglichst klare Frage formulierst, z.B.: „Soll ich den neuen Job annehmen, obwohl mir mein alter Job auch Spaß macht?“ Die eigene Zukunft gedanklich durchzugehen, um Konsequenzen abzuwägen, ist nicht immer ganz leicht – hilft dir aber garantiert, die für dich richtige Entscheidung zu treffen.
7 positive Gedanken für jeden Tag, die Dich glücklich machen:
In manchen Situationen fällt es schwer, hoffnungsvoll zu sein und sich zu motivieren. Diese Sätze helfen dabei:
☘️"Nach jedem Regen kommt auch wieder die Sonne"
Ob wir eine schlechte Phase haben oder vor einer großen Aufgabe stehen: Oft sehen wir nur, was schiefgehen könnte, verkrampfen uns. Und dann geht es auch schief! Besser: Tief durchatmen, in kleinen Etappen denken und Schritt für Schritt gehen. Das wird schon wieder!
☘️"Ich probiere es einfach mal aus"
Wie oft traut man sich etwas nicht und sagt dann hinterher: Hätte ich doch! Denn was soll schon groß passieren? Nur wer wagt, gewinnt - neue Erfahrungen, vielleicht sogar einen neuen Freund, auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein!
☘️"Das kann ich jetzt nicht ändern"
Einkaufsliste vergessen, Bus verpasst, Schlüssel verloren - dumm gelaufen, aber Dinge passieren! Wer damit länger hadert, stresst sich nur noch mehr. Versuche es stattdessen mal mit dem Glückspilz-Rezept: Einmal richtig über das Malheur ärgern, und dann aber wieder nach vorne schauen.
☘️"Ich mache das Beste draus! "
Es läuft nicht immer so, wie wir das gerne hätten, manchmal schlägt das Leben Kapriolen. Wer das akzeptiert und sich bemüht, das Beste aus der Situation zu machen, kommt schneller aus seinem Tief wieder heraus. Anders ausgedrückt: "Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade daraus!"
☘️"Fehler bringen mich weiter"
Jedem ist schon mal etwas misslungen. Das ist menschlich und kein Grund, an sich zu zweifeln. Und es ist doch auch so: Fehler bringen uns dazu, nach anderen Lösungen und Wegen zu suchen, über den Tellerrand zu schauen und kreativ zu werden.
☘️"Darauf freue ich mich heute"
Wer schnell auf die Miesepeter-Bahn gerät, für den ist dieses Morgenritual ideal: Überlege, worauf Du Dich an diesem Tag freuen könntest. Und will Dir wirklich mal nichts einfallen, dann sorge dafür, dass es etwas gibt: Gönne Dir zum Beispiel einen kunterbunten Blumenstrauß.
☘️"Es ist gut, auch wenn es nicht perfekt ist"
Haushalt, Job, Familie – gerade Frauen wollen auf jedem Gebiet alles perfekt machen, setzen sich so aber ständig unter Druck. Das zerrt am Selbstwertgefühl.